Über diesen Itoigawa Wacholder Bonsai im Mame-Format
Dieser Itoigawa Wacholder Bonsai im Mame-Format ist eine echte Miniatur: 15 cm hoch und 22 cm breit, mit einem 7 cm starken Stamm in einer 8 × 12 × 12 cm großen Schale. Klein genug, um auf einem Schreibtisch zu stehen, und doch mit dem ganzen Charakter und der Verfeinerung, die diese Sorte in jeder Größe auszeichnet.
Maße: Höhe 15 cm (ohne Schale) · Breite 22 cm · Stamm 7 cm · Schale 8 × 12 × 12 cm. Fotografiert im Mai 2026.
Die Sorte
Juniperus chinensis ‘Itoigawa’ stammt aus der Gegend von Itoigawa in Japan und gilt als eine der feinsten Shimpaku-Sorten für die Bonsaikunst. Das Laub ist dicht, weich und von einem stabilen kühlen Grün; das Holz altert zu einem hellen Silber, das mit der lebenden Rinde kontrastiert. Bonsai-Künstler schätzen die Kompaktheit, die gute Rückknospung nach dem Schnitt und die hervorragende Totholzbildung (Jin und Shari) im Laufe der Jahrzehnte. Im Mame-Format konzentrieren sich diese Stärken auf einen Tischmaßstab, in dem jede Nadel zählt.
Warum gerade dieses Exemplar
Der 7 cm starke Stamm ist breit für einen Baum dieser Höhe. Dieses Verhältnis — kräftiger Stamm, niedrige Krone — unterscheidet einen echten Mame von einem jungen, klein geschnittenen Wacholder. Die Proportionen lesen sich wie ein reifer Baum aus der Ferne gesehen, was den Kern der Mame-Disziplin ausmacht. Die 8 × 12 × 12 cm Schale ist passend dimensioniert: tief genug für das Wurzelwerk, flach genug, um das visuelle Gewicht auf dem Stamm zu lassen.
Pflege und Standort
Dieser Itoigawa Wacholder Bonsai ist eine Freilandart und bleibt ganzjährig draußen. Volle Sonne über den größten Teil des Tages bringt das kompakteste Laub. In heißen Sommern hilft ein leichter Nachmittagsschatten, da sich eine Mame-Schale schnell aufheizt. Im Sommer das Substrat jeden Morgen prüfen und gießen, sobald die Oberfläche zu trocknen beginnt; an Hitzetagen sind zwei Wassergaben pro Tag möglich. Von Frühjahr bis Herbst monatlich mit einem ausgewogenen organischen Bonsai-Dünger füttern, im Hochwinter reduzieren.
Durch die Jahreszeiten
Der Frühling bringt den stärksten Wuchs und ein leuchtenderes Laub. Im Sommer die neuen Triebe mit den Fingern auszupfen statt mit der Schere schneiden, um die weiche Textur zu erhalten. Im Herbst verlangsamt sich der Wuchs und die Farbe vertieft sich leicht. Im Winter ruht der Baum; in kühleren Landesteilen empfiehlt sich ein vor anhaltendem Frost geschützter Platz, in milderen Landesteilen genügt ein einfacher windgeschützter Standort.
Die Sorte in der deutschen Bonsai-Kultur
Der Itoigawa Wacholder fand seinen Weg in die deutsche Bonsai-Praxis über Fachgärtnereien in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und wurde rasch zur bevorzugten Shimpaku-Sorte ernsthafter Sammler. Ein Itoigawa im Mame-Format gehört zu einer eigenen Schule innerhalb der größeren Bonsai-Kultur: die Arbeit auf dieser Maßstabsebene, in der jeder Millimeter Stamm zählt, ist eine der anspruchsvollsten Disziplinen der zeitgenössischen Bonsai-Kunst und passt gut zur methodischen, dokumentierenden Arbeitsweise vieler Bonsai-Vereine in Deutschland.
Gestaltung und die kommenden Jahre
Der Baum ist bereit für eine weitere Verfeinerung. Pinzieren im Frühjahr und Sommer verdichtet die Krone; ein leichter Draht im Herbst justiert die Sekundäräste. Umtopfen ist alle zwei bis drei Jahre erforderlich; Mame-Schalen verlangen ein sehr durchlässiges Substrat, eine Mischung aus Akadama, Bims und Lava zu gleichen Teilen ist bewährt.
Versand und Lieferumfang
Sie erhalten genau den auf den Fotos gezeigten Baum, in der abgebildeten Schale. Es ist nichts weiter enthalten. Der Bonsai wird einzeln in einer Holzkiste verpackt, um Krone und Schale zu schützen, und innerhalb eines Werktages aus Italien versendet.







